{"id":825,"date":"2017-04-24T14:00:18","date_gmt":"2017-04-24T14:00:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gusp.org\/entschaerfung-globaler-krisen\/wissenschaftliche-forschung\/"},"modified":"2020-04-27T02:43:40","modified_gmt":"2020-04-27T07:43:40","slug":"wissenschaftliche-forschung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.gusp.org\/de\/entschaerfung-globaler-krisen\/wissenschaftliche-forschung\/","title":{"rendered":"Wissenschaftliche Forschung"},"content":{"rendered":"<h1 class=\"ms\">Wissenschaftliche Forschung<\/h1>\n<p>Die einzigartige Wirksamkeit des <em>Neuro-wissenschaftlichen Friedensansatzes<\/em> zur Verh\u00fctung von sozialer Gewalt, Terrorismus und Krieg wurde durch mehr als 50&nbsp;Demonstrationen des Effekts und durch 23&nbsp;wissenschaftliche Studien best\u00e4tigt. Die Forschungsergebnisse wurden von unabh\u00e4ngigen Wissenschaftlern sorgf\u00e4ltig gepr\u00fcft und zur Ver\u00f6ffentlichung in f\u00fchrenden, gutachtergepr\u00fcften <a href=\"https:\/\/www.gusp.org\/de\/entschaerfung-globaler-krisen\/ausgewaehlte-literatur\/\">wissenschaftlichen Fachjournalen<\/a> freigegeben (<em>Peer Review<\/em>). Alle Fallstudien zeigten, dass dieser Ansatz zu einer deutlichen Verringerung von Kriminalit\u00e4t, sozialer Gewalt, Terrorismus und Krieg f\u00fchrt und zu mehr Frieden und Positivit\u00e4t in der Gesellschaft.\n<\/p>\n<h4>Weniger Krieg und Terrorismus<\/h4>\n<p><a href=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/chart-lebanon-deaths-de.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/chart-lebanon-deaths-de.png\" alt=\"Weniger Kriegstote\" width=\"740\" height=\"459\" class=\"alignleft size-full wp-image-416\" \/><\/a><\/p>\n<p>Eine entscheidende Pilotstudie zur Wirkung des <em>Neuro-wissenschaftlichen Friedensansatzes<\/em> auf die Gesellschaft wurde durchgef\u00fchrt, als der Libanonkrieg seinen H\u00f6hepunkt erreicht hatte. Eine t\u00e4gliche Analyse der Teilnehmerzahl einer zweimonatigen Versammlung in Israel im Jahre 1983 ergab, dass an Tagen mit hoher Teilnehmerzahl (\u00bbGr\u00f6\u00dfe der TM-Gruppe\u00ab, rechts) die Zahl der Todesf\u00e4lle im benachbarten Libanon um 76&nbsp;% sank (<em>p<\/em>&nbsp;=&nbsp;0,0006). Dar\u00fcber hinaus korrelierten alle anderen Indikatoren f\u00fcr sozialen Stress in Israel, z.&nbsp;B. Verbrechen, Verkehrsunf\u00e4lle, Br\u00e4nde (kombiniert in einen Composite Index) stark mit  der Gr\u00f6\u00dfe der TM-Gruppe. Andere m\u00f6gliche Ursachen (wie Wochenenden, Feiertage, Wetter usw.) wurden dabei statistisch ber\u00fccksichtigt (<a href=\"\/pdf\/JCR_Lebanon.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em>Journal of Conflict Resolution<\/em> 32: 776-812, 1988<\/a>) [2]. <\/p>\n<p><a href=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/chart-lebanon-replications-de.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/chart-lebanon-replications-de.png\" alt=\"Wiederholungen der Libanon-Studie\" width=\"740\" height=\"464\" class=\"alignleft size-full wp-image-417\" \/><\/a><\/p>\n<p class=\"nsa\">Diese Ergebnisse wurden sp\u00e4ter \u00fcber einen Zeitraum von zwei Jahren w\u00e4hrend des Libanonkrieges in sieben weiteren Experimenten wiederholt. Die Ergebnisse waren:<\/p>\n<ul>\n<li>Kriegsbedingte Todesopfer sanken um 71&nbsp;% (<em>p<\/em> &lt; 10<sup>-10<\/sup>)<\/li>\n<li>Kriegsverwundungen sanken um 68&nbsp;% (<em>p<\/em> &lt; 10<sup>-6<\/sup>) <\/li>\n<li>das Konfliktniveau sank um  48&nbsp;% (<em>p<\/em> &lt; 10<sup>-8<\/sup>)<\/li>\n<li>Die Zusammenarbeit zwischen den Kontrahenten stieg um 66&nbsp;% (<em>p<\/em> &lt; 10<sup>-6<\/sup>)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Wahrscheinlichkeit, dass diese kombinierten Ergebnisse auf Zufall zur\u00fcckzuf\u00fchren sind, ist kleiner als 1 zu 10<sup>19<\/sup>, was diesen Effekt zur Reduktion von Stress und Konflikten in der Gesellschaft zu dem am deutlichsten nachgewiesenen Ph\u00e4nomen in der Geschichte der Sozialwissenschaften macht (<a href=\"\/pdf\/JSBP-davies-alex-2005.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em>Journal of Social Behavior and Personality<\/em> 17(1): 285&ndash;338, 2005<\/a>) [3]. <\/p>\n<p><a href=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/chart-decreased-global-terrorism-de.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/chart-decreased-global-terrorism-de.png\" alt=\"Weltweiter R\u00fcckgang des Terrorismus\" width=\"740\" height=\"308\" class=\"alignleft size-full wp-image-415\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus wurde der globale Einfluss auf Terrorismus drei gro\u00dfer, Koh\u00e4renz erzeugender Versammlungen mit Hilfe einer r\u00fcckblickenden Analyse der von der <em>Rand Corporation<\/em> kompilierten Daten untersucht. Die Daten zeigten eine Verringerung des weltweiten Terrorismus w\u00e4hrend der drei Versammlungen um insgesamt 72&nbsp;% im Vergleich zu allen anderen Wochen w\u00e4hrend eines zweij\u00e4hrigen Zeitraums. Jede Versammlung hatte die Gr\u00f6\u00dfe von 8000 Teilnehmern erreicht oder \u00fcberschritten&nbsp;\u2013 was laut Voraussage notwendig gewesen war, um einen globalen Einfluss zur St\u00e4rkung des Friedens zu  erzeugen. Die Studie schloss die M\u00f6glichkeit aus, dass sich diese Verringerung des Terrorismus auf Zyklen, Trends oder Str\u00f6mungen in den Messdaten oder auf jahreszeitliche Ver\u00e4nderungen zur\u00fcckf\u00fchren lie\u00df (<a href=\"\/pdf\/JOR_OJ_Rand_review.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em>Journal of Offender Rehabilitation<\/em> 36 (1-4): 283-302, 2003<\/a> und <a href=\"\/pdf\/JOR_refs.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Literaturnachweise<\/a>) [17].<\/p>\n<h4>R\u00fcckgang von Verbrechen und sozialem Stress<\/h4>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/photo-group-government.jpg\" alt=\"Photo\" width=\"740\" height=\"587\" class=\"alignleft size-full wp-image-418\" srcset=\"https:\/\/www.gusp.org\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/photo-group-government.jpg 740w, https:\/\/www.gusp.org\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/photo-group-government-300x238.jpg 300w, https:\/\/www.gusp.org\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/photo-group-government-141x112.jpg 141w\" sizes=\"auto, (max-width: 740px) 100vw, 740px\" \/><br \/>\n<a href=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/chart-decreased-crime-dc.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/chart-decreased-crime-dc.png\" alt=\"R\u00fcckgang der Kriminalit\u00e4t in Washington, D.C.\" width=\"740\" class=\"alignleft size-full wp-image-1835\" \/><\/a><\/p>\n<p>Eine landesweite Demonstration des Effekts in Washington, D.C. (7.&nbsp;Juni bis 30.&nbsp;Juli 1993) pr\u00fcfte die Wirksamkeit des <em>Neuro-wissenschaftlichen Friedensansatzes<\/em> zur Verringerung von Kriminalit\u00e4t und sozialem Stress und zu verbesserter Effizienz der Regierungsarbeit.<\/p>\n<p>In diesem sorgf\u00e4ltig kontrollierten Experiment wuchs die Koh\u00e4renz erzeugende Gruppe \u00fcber einen Zeitraum von zwei Monaten von 800 auf 4000&nbsp;Teilnehmer an. Obwohl Gewaltverbrechen in den ersten f\u00fcnf Monaten des Jahres kontinuierlich zugenommen hatten, begannen sie kurz nach Beginn der Untersuchung zu sinken (gemessen an der FBI Uniform Crime Statistics) und nahmen bis zum Ende des Experiments weiter ab (maximaler R\u00fcckgang 23,3&nbsp;%). Nach der Versammlung begannen sie wieder zu steigen. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Ergebnis auf Zufallsvariation der Kriminalit\u00e4tswerte zur\u00fcckzuf\u00fchren war, betrug weniger als zwei zu einer Milliarde (<em>p<\/em> &lt; 0,000000002). Die Senkung der Kriminalit\u00e4t konnte nicht auf andere m\u00f6gliche Ursachen wie Temperatur, Niederschlag, Wochenenden sowie polizeiliche und kommunale Kriminalit\u00e4tsvorkehrung zur\u00fcckgef\u00fchrt werden (<a href=\"\/pdf\/Hagelin_1993_Natl_Demo_Proj.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em>Social Indicators Research<\/em> 47: 153-201, 1999<\/a>) [1]. <\/p>\n<p>Dies sind nur einige der mehr als <a href=\"https:\/\/www.gusp.org\/de\/entschaerfung-globaler-krisen\/ausgewaehlte-literatur\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">50&nbsp;wissenschaftlichen Demonstrationen und 23&nbsp;ver\u00f6ffentlichten Studien<\/a> zu diesem <em>Neuro-wissenschaftlichen Friedensansatz<\/em> und seinen Auswirkungen auf die Gesellschaft. Diese Studien werden durch mehr als 350&nbsp;weitere ver\u00f6ffentlichte Peer-Review-Studien an \u00fcber 200&nbsp;unabh\u00e4ngigen Universit\u00e4ten und Forschungsinstituten in 30&nbsp;L\u00e4ndern \u00fcber die individuellen und gesellschaftlichen Vorteile dieser leistungsf\u00e4higen Technologien des Bewusstseins unterst\u00fctzt. Diese umfangreiche wissenschaftliche Forschung macht heute den <em>Neuro-wissenschaftlichen Friedensansatz<\/em> zu einer der gr\u00fcndlichsten und sorgf\u00e4ltigst nachgewiesenen Technologien pr\u00e4ventiver Verteidigung weltweit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wissenschaftliche Forschung Die einzigartige Wirksamkeit des Neuro-wissenschaftlichen Friedensansatzes zur Verh\u00fctung von sozialer Gewalt, Terrorismus und Krieg wurde durch mehr als 50&nbsp;Demonstrationen des Effekts und durch 23&nbsp;wissenschaftliche Studien best\u00e4tigt. Die Forschungsergebnisse wurden von unabh\u00e4ngigen Wissenschaftlern sorgf\u00e4ltig gepr\u00fcft und zur Ver\u00f6ffentlichung in f\u00fchrenden, gutachtergepr\u00fcften wissenschaftlichen Fachjournalen freigegeben (Peer Review). 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