{"id":895,"date":"2017-04-25T09:03:04","date_gmt":"2017-04-25T09:03:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gusp.org\/entschaerfung-globaler-krisen\/neurologische-vorgange\/"},"modified":"2017-05-28T17:00:04","modified_gmt":"2017-05-28T17:00:04","slug":"neurologische-vorgaenge","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.gusp.org\/de\/entschaerfung-globaler-krisen\/neurologische-vorgaenge\/","title":{"rendered":"Neurologische Vorg\u00e4nge"},"content":{"rendered":"<h1>Der Neuro-wissenschaftliche Friedensansatz<\/h1>\n<h2 class=\"ms\">Theoretische Grundlage<\/h2>\n<h3>Zugriff auf das Einheitliche Feld: Neurologische Mechanismen<\/h3>\n<p>Die genauen neurologischen Mechanismen, \u00fcber die das Gehirn das Einheitliche Feld erf\u00e4hrt, sind subtil und sprengen den Rahmen dieses \u00dcberblicks. Zusammenfassend kann man sagen: Forscher, welche die Neurowissenschaft des Bewusstseins untersuchen, messen hier immer h\u00e4ufiger der Quantenmechanik eine f\u00fchrende Rolle zu. Ohne quantenmechanische Effekte im Gehirn sei die intrinsische Lebendigkeit der Erfahrung, die wir \u00bbBewusstsein\u00ab nennen, nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Doch selbst wenn man solche quantenmechanischen Effekte im Gehirn annimmt, ist es noch ein Schritt mehr, zu behaupten, das Einheitliche Feld sei in irgendeiner Weise f\u00fcr das Gehirn und damit auch f\u00fcr Bewusstsein relevant. Immerhin sind die Zeit- und Raumskalen im Einheitlichen Feld  millionen-millionen-millionen-millionen-mal kleiner als die der gew\u00f6hnliche Quantenmechanik (vgl. Abbildung&nbsp;1 auf der vorherigen Seite).<\/p>\n<p>Hier k\u00f6nnten die j\u00fcngsten Erkenntnisse aus der Stringtheorie eine wichtige neue Einsicht bieten. In einer Reihe von bemerkenswerten theoretischen Entwicklungen wurde gezeigt, dass \u00fcberall, wo Quantenmechanik wirkt (z.&nbsp;B. in Gehirnprozessen, die mit Bewusstsein assoziiert sind), ebenso das Einheitliche Feld vorhanden ist. Wo immer die Quantenmechanik eine Rolle spielt, spielt auch die Stringtheorie eine Rolle.<\/p>\n<p>Das Hauptmerkmal des quantenmechanischen Verhaltens ist als Quantenverschr\u00e4nkung bekannt&nbsp;\u2013 die geheimnisvolle Eigenschaft, durch die getrennte Partikel (oder getrennte Quantensysteme) auch \u00fcber weite Entfernungen st\u00e4ndig miteinander verbunden bleiben. Diese Verschr\u00e4nkung ist geheimnisvoll, weil es innerhalb der kausalen Struktur der 3&nbsp;+&nbsp;1-dimensionaler Raumzeit (3&nbsp;Raumdimensionen, 1&nbsp;Zeitdimension) keine m\u00f6gliche physikalische Verbindung gibt. Aber die Stringtheorie, gepaart mit der AdS\/CFT-Gauge-Gravity-Dualit\u00e4t (\u00bbholographische Dualit\u00e4t\u00ab), erkl\u00e4rt, dass, obwohl in 3&nbsp;+&nbsp;1 Dimensionen keine physikalische Verbindung existiert, aus einer h\u00f6herdimensionalen (<strong>4<\/strong>&nbsp;+&nbsp;1)-Perspektive, also durch Hinzuf\u00fcgen einer weiteren Dimension, die getrennten Quantenteilchen zwei Endpunkte eines einzigen Superstrings sind. So ist aus einer h\u00f6herdimensionalen Perspektive das Geheimnis der \u00bbunsichtbaren\u00ab Verschr\u00e4nkung auf weite Entfernungen im wesentlichen gel\u00f6st.<\/p>\n<div id=\"attachment_413\" style=\"width: 750px\" class=\"wp-caption align\"><a href=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/strings-1-2-1500px.png\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-413\" class=\"size-full wp-image-413\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/strings-1-2-1500px.png\" alt=\"String Theory\" width=\"740\" height=\"416\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-413\" class=\"wp-caption-text\"><strong>Abbildung 3. <\/strong> Getrennte, miteinander verschr\u00e4nkte Partikel in 3&nbsp;+&nbsp;1 Dimensionen sind aus der h\u00f6herdimensionalen 4&nbsp;+&nbsp;1-Perspektive der Stringtheorie einfach zwei Endpunkte eines einzelnen Strings <em>(links)<\/em>. Analog k\u00f6nnen Quanteneffekte im Gehirn, einschlie\u00dflich bestimmter neuronaler Quanteneffekte, die hypothetisch mit Bewusstsein assoziiert sind, ebenfalls als stringtheoretische Ph\u00e4nomene gesehen werden&nbsp;\u2013 als Ph\u00e4nomene des Einheitlichen Feldes <em>(rechts)<\/em>.<\/p><\/div>\n<p>Allgemeiner formuliert: Ph\u00e4nomene, die bisher als quantenmechanische Prozesse im atomaren oder molekularen Ma\u00dfstab verstanden wurden, k\u00f6nnen nunmehr als stringtheoretische Ph\u00e4nomene&nbsp;\u2013 als Ph\u00e4nomene des Einheitlichen Feldes&nbsp;\u2013 betrachtet werden.<\/p>\n<p>Daraus folgt unmittelbar: Wenn Bewusstsein seine biologischen Wurzeln in quantenmechanischen Ph\u00e4nomenen auf der molekular-neuronaler Ebene des Gehirns hat (wie viele Neurowissenschaftler jetzt annehmen), dann kann man auch sagen, Bewusstsein habe seine Wurzeln in der Stringtheorie. Das hei\u00dft: Bewusstsein ist ein Ph\u00e4nomen des Einheitlichen Feldes.<\/p>\n<p>Aus neurophysiologischer Sicht ist es daher wenig \u00fcberraschend, dass Bewusstsein, wenn es w\u00e4hrend tiefer Meditation seine eigene fundamentale Natur erforscht und mit ihr intim vertraut wird, intime Vertrautheit und direkten Kontakt auch mit dem Einheitlichen Feld gewinnt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Neuro-wissenschaftliche Friedensansatz Theoretische Grundlage Zugriff auf das Einheitliche Feld: Neurologische Mechanismen Die genauen neurologischen Mechanismen, \u00fcber die das Gehirn das Einheitliche Feld erf\u00e4hrt, sind subtil und sprengen den Rahmen dieses \u00dcberblicks. Zusammenfassend kann man sagen: Forscher, welche die Neurowissenschaft des Bewusstseins untersuchen, messen hier immer h\u00e4ufiger der Quantenmechanik eine f\u00fchrende Rolle zu. 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