{"id":896,"date":"2017-04-25T09:03:23","date_gmt":"2017-04-25T09:03:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gusp.org\/entschaerfung-globaler-krisen\/theoretische-grundlage\/"},"modified":"2017-06-08T06:12:38","modified_gmt":"2017-06-08T06:12:38","slug":"theoretische-grundlage","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.gusp.org\/de\/entschaerfung-globaler-krisen\/theoretische-grundlage\/","title":{"rendered":"Theoretische Grundlage"},"content":{"rendered":"<h1>Der Neuro-wissenschaftliche Friedensansatz:<\/h1>\n<h2 class=\"ms\">Theoretische Grundlage<\/h2>\n<p>Die Wissenschaft hat die hierarchische Struktur der Natur entdeckt. Im Laufe des 20.&nbsp;Jahrhunderts enth\u00fcllte die Physik schrittweise immer tiefere Ebenen der physischen Realit\u00e4t&nbsp;\u2013 von der makroskopischen bis hin zu den mikroskopischen, molekularen, atomaren, nuklearen und subnuklearen Ebenen der Funktionsweise der Natur.<\/p>\n<div id=\"attachment_411\" style=\"width: 750px\" class=\"wp-caption align\"><a href=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/unified-field-chart-physics-DE-170529.png\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-411\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/unified-field-chart-physics-DE-170529.png\" alt=\"Physics\" class=\"size-full wp-image-411\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-411\" class=\"wp-caption-text\"><strong>Abbildung 1: Die hierarchische Struktur der physikalischen Realit\u00e4t<\/strong><br \/><\/p><\/div>\nDiese nach innen gerichtete Erforschung tieferer, zunehmend vereinheitlichter Ebenen der Natur gipfelte in der j\u00fcngsten Entdeckung vollst\u00e4ndig vereinheitlichter, auf dem Superstring aufbauender Feldtheorien. Diese Theorien beschreiben ein einziges, universelles, einheitliches Feld der Intelligenz an der Basis aller Formen und Ph\u00e4nomene im Universum.<\/p>\n<p>Diese tieferen Ebenen der physikalischen Realit\u00e4t sind nicht nur kleiner&nbsp;\u2013 sie sind auch qualitativ, essentiell verschieden. Jede tiefere Ebene wird durch eine spezifische Menge von physikalischen Gesetzen geregelt; jede besitzt ihre eigene Logik, ihre eigene nat\u00fcrliche Sprache, ihre eigene Mathematik. Ganz neue physikalische und mathematische Theorien mussten formuliert werden, um die jeweils neue und tiefere Ebene der physischen Realit\u00e4t zu beschreiben: Theorien, die als\u00a0<em>Quantenmechanik<\/em>,\u00a0<em>Quantenfeldtheorie<\/em>\u00a0und\u00a0<em>Einheitliche Feldtheorie<\/em>\u00a0bekannt sind.<\/p>\n<p>Genau parallel dazu entdeckte man, dass auch der menschliche Geist eine hierarchische Struktur besitzt. Es gibt das, was gemeinhin als die \u00bbOberfl\u00e4chenebene\u00ab des Geistes bezeichnet wird&nbsp;\u2013 der aktiv denkende Verstand, in dem die Aufmerksamkeit durch die makroskopischen Sinne nach au\u00dfen gerichtet ist. Aber es gibt auch tiefere, ruhigere Ebenen des Geistes, in denen die Aufmerksamkeit mehr nach innen ausgerichtet ist&nbsp;\u2013 die Ebenen des \u00bbabstrakten Denkens\u00ab und des \u00bbfeinen Gef\u00fchls\u00ab.<\/p>\n<p>Mathematiker haben diese tieferen, erweiterten Ebenen des Bewusstseins noch feiner unterteilt und beschrieben, wobei jede Ebene durch eigene besondere mathematische Logik geregelt ist. Diese tieferen Ebenen sind zunehmend vollst\u00e4ndiger, erweiterter, logisch m\u00e4chtiger und abstrakter. Die expandierende Hierarchie des menschlichen Verst\u00e4ndnisses gipfelt in dem sogenannten Universum der Sets&nbsp;\u2013 eine vollst\u00e4ndig transzendente Ebene, die alle mathematisch definierbaren Konzepte der Unendlichkeit einschlie\u00dft und doch dar\u00fcber hinaus reicht.<sup>1<\/sup><\/p>\n<div id=\"attachment_412\" style=\"width: 750px\" class=\"wp-caption align\"><a href=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/unified-field-chart-matter-mind-DE-170529.png\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-412\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/unified-field-chart-matter-mind-DE-170529.png\" alt=\"Matter\/Mind\" width=\"740\" height=\"530\" class=\"size-full wp-image-412\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-412\" class=\"wp-caption-text\"><strong>Abbildung 2: Die hierarchische Struktur der mathematischen Logik\u2028<\/strong><br \/>\nDie <em>nat\u00fcrlichen Zahlen<\/em> (oder \u00bbZ\u00e4hlzahlen\u00ab) sind das bekannteste, konkrete und intuitiv zug\u00e4ngliche numerische System, das sich gut f\u00fcr allt\u00e4gliche menschliche Interaktionen eignet. Die von fr\u00fchen indischen Mathematikern hinzugef\u00fcgte Zahl \u00bb0\u00ab (additive Identit\u00e4t) erweitert die nat\u00fcrlichen Zahlen zu einem etwas vollst\u00e4ndigerem und logisch m\u00e4chtigerem, wenn auch etwas abstrakterem System (<em>ganze Zahlen<\/em>). Das Hinzuf\u00fcgen der negativen Zahlen f\u00fchrt zum Bereich der <em>integren Zahlen<\/em>, der unter Subtraktion abgeschlossen ist, d.&nbsp;h., in dem die Operation Subtraktion erstmals immer definiert werden kann. Das Hinzuf\u00fcgen der Br\u00fcche f\u00fchrt zu den <em>rationalen Zahlen<\/em>, in denen die Operation Division immer definiert werden kann. Das daraus resultierende vollst\u00e4ndigere und leistungsf\u00e4higere mathematische System eignet sich f\u00fcr Buchhaltung und die meisten anderen praktischen Zwecke und Aufgaben. Alle o.&nbsp;g. vier numerischen Systeme bilden unendliche Mengen gleicher Gr\u00f6\u00dfe. Zwischen zwei beliebigen rationalen Zahlen gibt es eine unendliche Anzahl von <em>\u00bbirrationalen\u00ab Zahlen<\/em>, die nicht als Br\u00fcche ausgedr\u00fcckt werden k\u00f6nnen. Das Hinzuf\u00fcgen dieser irrationalen Zahlen f\u00fcllt die L\u00fccken in der Zahlenlinie aus und bildet die sogenannten <em>reellen Zahlen<\/em> oder das Kontinuum. Die reellen Zahlen bilden eine h\u00f6here Ordnung der Unendlichkeit als die rationalen Zahlen und sind der Schl\u00fcssel zur Formulierung der sogenannten \u00bbAnalysis\u00ab (Mathematik kontinuierlicher Prozesse) und zum Verst\u00e4ndnis und zur Erforschung der physikalischen Wissenschaften, wie z. B. der klassischen Mechanik. Noch abstrakter als die undarstellbaren irrationalen Zahlen sind die <em>imagin\u00e4ren Zahlen<\/em>, die, wenn sie den reellen Zahlen hinzugef\u00fcgt werden, zu den <em>komplexen Zahlen<\/em> f\u00fchren. Die komplexen Zahlen sind f\u00fcr die Formulierung der Quantenmechanik und f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der Welt auf molekularer und atomarer Ebene unerl\u00e4sslich. Nach den komplexen Zahlen kommen die sogenannten <em>Funktionenr\u00e4ume<\/em>, <em>die Grenzwerte (\u00bbLimites\u00ab)<\/em> und <em>Produkte von Funktionsr\u00e4umen<\/em>, die alle schrittweise h\u00f6here Ordnungen der Unendlichkeit darstellen. Diese sind f\u00fcr die richtige Formulierung und das Verst\u00e4ndnis der Physik auf den quantenfeldtheoretischen und noch tieferen Ebenen notwendig. Jenseits der gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Unendlichkeit, die durch den menschlichen Intellekt erfasst werden kann, liegt das <em>Universum der Sets<\/em>, eine Unendlichkeit, die alle mathematisch definierbaren Unendlichkeiten \u00fcbersteigt und sie alle einschlie\u00dft.<\/p><\/div>\n<p>Was Albert Einstein, Eugene Wigner und viele andere am au\u00dfergew\u00f6hnlichsten gefunden haben, ist die bemerkenswert pr\u00e4zise Parallele zwischen dieser hierarchischen Struktur des menschlichen Geistes und der Struktur der physischen Natur. Um Wigner (auch bekannt als der Vater des Atomzeitalters) zu zitieren: \u00bbDer menschliche Geist passt zur Natur <em>wie ein Handschuh<\/em>.\u00ab Diese geheimnisvolle Verbindung zwischen Geist und Materie hilft zu erkl\u00e4ren, warum der menschliche Geist die nat\u00fcrliche F\u00e4higkeit hat, die physische Natur zu begreifen. (Wie Einstein einmal sagte: \u00bbDas Geheimnisvollste am Universum ist seine Verst\u00e4ndlichkeit f\u00fcr den Geist.\u00ab)<\/p>\n<p>Durch die gesamte Menschheitsgeschichte hindurch&nbsp;\u2013 lange vor der Geburt der modernen Mathematik&nbsp;\u2013 gab es kontemplative Traditionen und meditative Methoden, welche die tieferen Ebenen des Geistes erforschten und so ein tieferes Verst\u00e4ndnis des Universums gewannen. Die \u00e4lteste und am h\u00f6chsten entwickelte meditative Tradition&nbsp;\u2013 und gleichzeitig die Quelle der meisten anderen gro\u00dfen Traditionen&nbsp;\u2013 ist die <em>yogische<\/em> Wissenschaft der Meditation, die in dem alten vedischen Wissen Indiens wurzelt. <\/p>\n<p>Diese yogische Tradition entwickelte eine systematische Methode, um das Bewusstsein tief nach innen zu lenken und ruhigere, erweiterte Ebenen des Denkens zu erfahren. Diese nach innen gerichtete Bewegung des Geistes gipfelt nat\u00fcrlicherweise in der Erfahrung der Quelle der Gedanken&nbsp;\u2013 reinen Bewusstseins&nbsp;\u2013 traditionell als <em>Samadhi<\/em> bezeichnet. Dieser maximal erweiterte Zustand des Bewusstseins ist die direkte Erfahrung dessen, was die Mathematik das Universum der Sets nennt&nbsp;\u2013 d.&nbsp;h. Bewusstsein jenseits des intellektuellen Verst\u00e4ndnisses. In der Sprache der Physik entspricht dies der direkten, bewussten Erfahrung des Einheitlichen Feldes&nbsp;\u2013 der fundamentalen Einheit an der Basis der Sch\u00f6pfung.<\/p>\n<p>Die moderne physiologische Wissenschaft hat diesen Zustand von <em>Samadhi<\/em> als einen vierten Hauptzustand des menschlichen Bewusstseins erkannt, physiologisch und subjektiv unterscheidbar vom Wachen, Tr\u00e4umen und dem Tiefschlaf. Neurophysiologisch ist diese Erfahrung durch den Beginn einer umfassenden EEG-Koh\u00e4renz und einer erh\u00f6hten Alphawellenaktivit\u00e4t gekennzeichnet, was eine au\u00dferordentlich geordnete Funktionsweise und Nutzung des gesamten Gehirns anzeigt.<\/p>\n<p>Heutzutage ist dieser vierte Hauptbewusstseinszustand jedem durch spezifische, hochentwickelte, aus der vedischen Tradition stammende Bewusstseinstechnologien zug\u00e4nglich. Maharishi Mahesh Yogis Programme der Transzendentalen Meditation und der TM-<em>Sidhi<\/em>-Fortgeschrittenentechnik sind die am umfassendsten erforschten, weltweit verbreiteten Technologien und die Quelle der vielen physiologischen, psychologischen und soziologischen Vorteile, die an anderer Stelle auf dieser Website beschrieben werden.<\/p>\n<p>Der wichtigste wissenschaftliche Punkt an dieser Stelle ist: Wenn das menschliche Bewusstsein maximal erweitert ist&nbsp;\u2013 sich \u00f6ffnet und sich mit dem unbegrenzten, universellen, einheitlichen Feld identifiziert \u2013, dann ist die Natur und die Reichweite dieses Bewusstseinszustandes nicht lokalisiert und ist <em>trans<\/em>personal. In dieser fundamentalen, r\u00e4umlich unbegrenzten, einheitlichen Ebene der Wirklichkeit sind wir alle im Wesentlichen <em>vereint<\/em>: Wir sind alle vollst\u00e4ndig miteinander verwoben in einem universalen Bewusstseinsfeld&nbsp;\u2013 dem Einheitlichen Feld.<\/p>\n<p>Um es deutlich zu sagen: An seiner tiefsten, am st\u00e4rksten ausgedehnten Ebene ist Bewusstsein ein <em>Feld<\/em>. Die zu erwartenden Feldeffekte&nbsp;\u2013 d.&nbsp;h. weitreichende Auswirkungen des Bewusstseins auf die Gesellschaft&nbsp;\u2013 wurden tats\u00e4chlich beobachtet. Umfangreiche, ver\u00f6ffentlichte Forschung \u00fcber Kollektivbewusstsein pr\u00e4sentiert diese Website.<\/p>\n<p>F\u00fcr dieses (oder jedes andere) Feldmodell des Bewusstseins gilt, dass die ausgestrahlten Leistungen einer Gruppe von Meditierenden&nbsp;\u2013 und die daraus resultierenden gesellschaftlichen Wirkungen&nbsp;\u2013 mit dem Quadrat der Gruppengr\u00f6\u00dfe anwachsen (im Gegensatz zu linearem Wachstum). <\/p>\n<p>Dies liegt daran, dass die Amplitude (H\u00f6he) einer resultierenden Welle gleich der Summe aller beitragenden Wellen ist, die einen gemeinsamen Raum einnehmen. Die Leistung dieser resultierenden Welle ist jedoch proportional zum Quadrat ihrer H\u00f6he. Deshalb ist zum Beispiel die Lautst\u00e4rke von zwei Lautsprechern, die unmittelbar nebeneinander Mono-Klang abspielen, 2&nbsp;hoch&nbsp;2&nbsp;oder viermal so laut wie der Klang eines einzelnen Lautsprechers. Deshalb w\u00e4chst auch die Intensit\u00e4t des Laserlichtes mit dem Quadrat der Anzahl der Photonen im Lichtstrahl. Diese universelle Gesetzm\u00e4\u00dfigkeit des Wellenverhaltens ist als konstruktive Interferenz bekannt. Der koh\u00e4rente Einfluss einer meditierenden Gruppe folgt also dem Quadrat der Gruppengr\u00f6\u00dfe und ist in der ver\u00f6ffentlichten Literatur gut dokumentiert. Durch diesen N-Quadrat-Effekt ist es sehr einfach, einen deutlich friedenschaffenden Effekt mit einer relativ kleinen Zahl von meditierenden Teilnehmern zu erzeugen, wenn sie in einer Gruppe zusammen meditieren.<\/p>\n<blockquote class=\"footnote\">\n<hr>\n<p>1. See Corazza,&nbsp;P. (2010). The Axiom of Infinity and Transformations<em> j: V \u2192 V. Bulletin of Symbolic Logic<\/em>, 16(1), 37\u201384.<\/p>\n<\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Neuro-wissenschaftliche Friedensansatz: Theoretische Grundlage Die Wissenschaft hat die hierarchische Struktur der Natur entdeckt. Im Laufe des 20.&nbsp;Jahrhunderts enth\u00fcllte die Physik schrittweise immer tiefere Ebenen der physischen Realit\u00e4t&nbsp;\u2013 von der makroskopischen bis hin zu den mikroskopischen, molekularen, atomaren, nuklearen und subnuklearen Ebenen der Funktionsweise der Natur. Diese nach innen gerichtete Erforschung tieferer, zunehmend vereinheitlichter Ebenen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":17,"featured_media":0,"parent":817,"menu_order":279,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-896","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gusp.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/896","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gusp.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gusp.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gusp.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/17"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gusp.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=896"}],"version-history":[{"count":35,"href":"https:\/\/www.gusp.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/896\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2257,"href":"https:\/\/www.gusp.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/896\/revisions\/2257"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gusp.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/817"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gusp.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=896"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}